Du planst einen 3 Wochen Westaustralien Roadtrip? 🇦🇺✨
Mario und ich waren bereits mehrere Male an der Westküste Australiens unterwegs und wissen genau, wie überwältigend die Planung bei diesen riesigen Distanzen sein kann. 🚐💨
In diesem Beitrag nehmen wir dich mit auf unsere persönliche Route von Perth bis Exmouth.
Wir zeigen dir, wie wir das Abenteuer bei über 50 Grad im Allrad-Mietwagen und mit gemütlichen Motels statt Camper gemeistert haben.
Lass dich von unserer Routenempfehlung begeistern und starte bestens vorbereitet in das Abenteuer deines Lebens. Schön, dass du da bist! 🙂
Westaustralien Roadtrip: Die wichtigsten Fakten auf einen Blick
- 📍 Route: Perth – Exmouth – Perth (Loop)
- ⏱️ Dauer: 3 Wochen (21 Tage)
- 🌡️ Reisezeit: Dez – Feb (Achtung: extreme Hitze teilweise über 50 Grad!)
- 🚗 Fahrzeug: Allrad-Mietwagen (z. B. Ford Everest 4×4)
- 🛌 Unterkunft: Spontane Motels & Roadhouses
- ✨ Highlights: Francois Peron NP, Kalbarri & Ningaloo Reef
Ehrlich & Wichtig: Die beste Reisezeit für die Westküste (Und warum wir bei 50°C dort waren) ☀️
Auf unseren Bildern seht ihr leuchtend türkises Wasser, strahlenden Sonnenschein und menschenleere Strände. Das liegt daran, dass wir die Route von Perth nach Exmouth ausgerechnet im australischen Hochsommer (Februar) gefahren sind.
Warum haben wir das gemacht? Aus reiner Fotografensicht! Wir wollten das absolute Traumwetter für die Strände und das Ozean-Leuchten einfangen. Der große Vorteil: Bei diesen Temperaturen sind kaum andere Touristen unterwegs. Man hat die paradiesischsten Orte oft komplett für sich allein.
Die harte Realität (Bitte lesen!): Im Hochsommer klettert das Thermometer hier, besonders je weiter ihr in den Norden Richtung Exmouth kommt, auf bis zu 50 Grad. Das ist kein normales Strandwetter mehr, sondern extreme Hitze mit einem katastrophalen UV-Index.
Wenn ihr im Sommer reist, müsst ihr Folgendes zwingend beachten:
- Wandern nur im Morgengrauen: Tracks in Nationalparks (wie der Abstieg in die Schlucht beim Nature’s Window im Kalbarri NP) werden aus Sicherheitsgründen oft schon um 7:00 Uhr morgens gesperrt. Danach staut sich die Hitze dort lebensgefährlich.
- Mittagssonne meiden: Zwischen 11 und 15 Uhr heißt es: Raus aus der Sonne, ab in den Schatten oder in klimatisierte Räume. Die Gefahr von Sonnenstichen, extremem Sonnenbrand (Krebsgefahr!) und Dehydrierung ist enorm.
- Trinken & Wasservorrat: Ihr braucht ein Vielfaches an Wasser im Auto im Vergleich zu normalen Roadtrips. Plant gut und gerne 20 Liter Wasser als Notfall-Vorrat pro Person im Auto ein. Das klingt im ersten Moment nach sehr viel, rettet bei einer Autopanne im Outback aber Leben! (Zum reinen Trinken solltet ihr an diesen Tagen mindestens 4-5 Liter pro Person kalkulieren).
- Sonnenschutz Level Outback: Eine Kopfbedeckung (am besten ein richtiger Hut) und luftige, langärmlige Kleidung sind ein absolutes Muss gegen die krasse UV-Strahlung.
- Cremen & Schützen: Sonnenschutz mit LSF 50+ immer auftragen, auch an bewölkten Tagen! Nachcremen nach Kontakt mit Wasser nicht vergessen. Unser absoluter Lebensretter-Tipp: Wir ziehen uns im Meer meist direkt ein UV-Schnorchelshirt über. Das schützt am allerbesten und schont gleichzeitig die Korallen am Riff.
Die Auszeit Abenteuer-Empfehlung für euren Westaustralien Roadtrip: Wer nicht mit zum Teil extremer Hitze klarkommt, sollte nicht im Februar in den Norden fahren. Außerdem kann euch die Zyklonsaison für eure eventuelle Weiterreise weiter nördlich ab Exmouth die Tour vermiesen. Zum Teil werden Straßen und Nationalparks wegen heftiger Regenfälle gesperrt.
Wenn ihr den Fokus auf Wandern, entspanntes Entdecken und einen Mix aus allem legt (und die Strände trotzdem genießen wollt), empfehlen wir euch die Monate April bis Oktober. Dann sind die Temperaturen viel erträglicher, die Natur blüht auf (Wildflowers im Frühling!) und das Abenteuer Westküste lässt sich deutlich entspannter genießen.

Planung & Tipps: Mietwagen, Kosten und die 50-Grad-Herausforderung
Eigentlich hatten wir ganz klassisch unseren Mittelklasse Mietwagen über Check24 gebucht. Aber wie es das Schicksal (und unsere Treue zu Europcar) so wollte, gab es – mal wieder! – ein Upgrade. ✨
Damit stand fest: Auch unser zweiter Westaustralien Roadtrip wird ein echtes 4×4-Abenteuer. Mit dem Allrad unter dem Hintern fühlt man sich hier einfach direkt sicherer. 😀
Wir zeigen dir jetzt unsere absoluten Highlights auf der Strecke von Perth bis Exmouth.
Schnall dich an: Diese Route kannst du in drei Wochen ganz entspannt abfahren – vorausgesetzt, man hat genug Wasser und eine gute Klimaanlage dabei!
Mietwagen-Upgrade: Warum ein 4×4 (Allrad) sinnvoll ist
Für den Francois Peron Nationalpark brauchst du zwingend einen 4×4 Mietwagen mit Allradbetrieb, da du über Sandpisten durch den Nationalpark fährst und ein normaler Mietwagen hier nicht fahren darf/kann.
Wenn du die rote Erde erleben willst, musst du also ein Allradfahrzeug mieten, oder aber du buchst eine Tagestour und erlebst so den beeindruckenden Nationalpark.
Alle anderen Highlights zwischen Perth bis Exmouth kannst du aber getrost nur mit einem normalen PKW oder Camper befahren.
Ausnahme: Der Nambung Nationalpark darf nur mit Mietwagen befahren werden, Camper darf man aber auf dem Parkplatz am Visitor Centre abstellen und geht dann zu Fuß in den Nationalpark.
Achtung, im Sommer extreme Hitze, nimm genug Wasser und ggf. ein Fliegennetz fürs Gesicht mit! ☀️🪰
Must-have für Roadtripper: Der Westaustralien Park Pass 🎟️🌿
Westaustralien hat unfassbar viele Nationalparks, und bei fast allen wird eine Eintrittsgebühr (Entry Fee) fällig.
Wer an jedem Park einzeln zahlt (meist ca. 17 AUD), ist schnell ein halbes Vermögen los. Die Lösung: Der Holiday Park Pass!
Hier sind die wichtigsten Fakten, die du vorab wissen musst:
Gilt der Pass pro Person oder pro Auto? Gute Nachrichten: Der Pass gilt immer pro Fahrzeug (für bis zu 12 legal angeschnallte Insassen). Du kaufst also nur einen einzigen Pass für euren Mietwagen oder Camper!
Welche Pass-Optionen gibt es und was kosten sie? Es gibt verschiedene Holiday-Pässe, je nachdem, wie lange ihr unterwegs seid. (Preise Stand 2026)
- 5-Tage-Pass: 30 AUD
- 14-Tage-Pass: 50 AUD
- 4-Wochen-Pass: 70 AUD (Unsere absolute Empfehlung für den 3-Wochen-Roadtrip!)
- Jahrespass (Annual All Parks Pass): 130 AUD
Wo kaufe ich den Pass? Am einfachsten kaufst du den Pass online vorab über die offizielle Seite der westaustralischen Nationalpark-Behörde (DBCA – Explore Parks WA / WA Naturally). Du kannst ihn aber auch vor Ort in großen DBCA-Büros oder in Visitor Centern kaufen.
Was muss ich genau tun, wenn ich ihn online kaufe?
- Du kaufst den Pass online und wählst ein Startdatum aus.
- Du musst das Kennzeichen (Registration Number) eures Mietwagens angeben. Tipp: Da man das Kennzeichen des Mietwagens vorher oft nicht kennt, kannst du beim Kauf meist „Rental“ eintragen und das Kennzeichen später handschriftlich ergänzen.
- Achtung, extrem wichtig: Du bekommst ein PDF (den „e-Pass“) zugeschickt. Du musst diesen Pass zwingend ausdrucken!
- Lege den Ausdruck bei jedem Nationalpark-Besuch gut sichtbar vorne aufs Armaturenbrett (Dashboard). Ein Vorzeigen auf dem Handy reicht den Rangern an den Parkeingängen oder bei Kontrollen leider nicht.
Wichtiger Hinweis: Was der Pass NICHT abdeckt! 🛑 Der Park Pass ist ein reines Eintrittsticket. Campinggebühren in den Nationalparks müssen immer separat bezahlt werden!
Auch einige spezielle Naturreservate wie Monkey Mia (wo die Delfine sind) kosten extra und sind im normalen Park Pass nicht enthalten.
Camping in Westaustraliens Nationalparks: Das müsst ihr vorab wissen 🚐
Mit dem Camper durch Westaustralien zu cruisen, ist ein absoluter Traum. Die Nationalparks bieten einige der spektakulärsten und naturnahsten Stellplätze des Landes – vom staubigen Outback bis direkt an den weißen Sandstrand.
Damit euer Roadtrip reibungslos verläuft und ihr nicht plötzlich ohne Schlafplatz dasteht, gibt es bei der Planung allerdings ein paar wichtige Dinge zu beachten:
- Wildcampen ist verboten: In den westaustralischen Nationalparks dürft ihr ausschließlich auf den offiziell ausgewiesenen Plätzen übernachten. Das schützt die empfindliche Natur.
- Rechtzeitig online buchen: Die beliebtesten Campsites sind oft weit im Voraus ausgebucht (besonders in der Hauptsaison und den australischen Schulferien). Bucht eure Plätze deshalb unbedingt online vorab! Auf den meisten Plätzen gibt es keine Barzahlung oder Ranger-Stationen für Spontanbucher.
- Das richtige Fahrzeug (2WD vs. 4WD): Nicht jeder Campingplatz ist über geteerte Straßen erreichbar. Prüft bei der Buchung unbedingt, ob die Zufahrt für normale Fahrzeuge (2WD) geeignet ist oder ob ihr zwingend einen Allradantrieb (4WD) benötigt – sonst drohen teure Abschleppkosten!
- Die richtige Platzgröße wählen: Die Stellplätze im Busch sind oft naturbelassen und unterschiedlich groß. Bei der Buchung müsst ihr darauf achten, ob der Platz für euer Setup geeignet ist (z.B. Zelt, kompakter Campervan, großes Wohnmobil oder Auto mit Wohnwagen-Anhänger).
- Nicht vergessen: Der Park Pass! Wichtig zu wissen: Die Campinggebühr deckt nur die Übernachtung ab. Für den generellen Eintritt in die Nationalparks benötigt euer Fahrzeug zusätzlich einen Park Pass (z.B. den „Holiday Pass“ für Touristen).
Hier findet ihr die offiziellen Webseiten der Nationalpark-Behörde für eure Planung:
Allgemeine Infos, Warnungen & Park-Übersicht: Explore Parks WA 🌲
Campingplätze suchen & direkt buchen: Park Stay WA ⛺
Wann ist die beste Reisezeit für die Westküste (nördlich von Perth)? ☀️
Die Planung der Reisezeit ist im Norden besonders wichtig, da das Wetter hier über Sieg oder Niederlage entscheiden kann. Hier sind die drei besten Optionen, je nachdem, was du erleben willst:
1. Wildblumen & sattes Grün (Ende August bis Oktober) 🌸🌿
Für alle Traveller, die gerne wandern wollen und statt karger Landschaft lieber etwas mehr Grün sehen möchten, ist der australische Frühling perfekt. Von Ende August bis Oktober verwandelt sich die Küste in ein Meer aus Wildblumen. Die Temperaturen sind mit 20–28 Grad ideal für Outdoor-Abenteuer, ohne dass man sofort wegschmilzt.
2. Schildkröten-Timing in Exmouth (Dezember bis März) 🐢
Ein absoluter Gänsehaut-Moment! Wenn du die Chance haben willst, Meeresschildkröten zu sehen, ist das dein Zeitfenster.
- Ab November: Die Weibchen kommen an den Strand und legen ihre Eier ab.
- Januar bis März: Die winzigen Babys schlüpfen und machen sich auf den Weg ins Meer. Ein Erlebnis, das man nie vergisst!
3. Unser Tipp: Februar – Hitze pur & der „Sonne-Hack“ 🌪️☀️
Wir waren im Februar unterwegs und hatten absolutes Wetter-Glück. Aber hier kommt eine ehrliche Warnung: Der Februar fällt in die Zyklonsaison.
- Die Gefahr: Wir wurden tatsächlich zwei Jahre hintereinander in Exmouth vom Wetter gestoppt, da Straßen weiter nördlich (Richtung Karijini Nationalpark oder Broome) wegen Überschwemmungen gesperrt waren. Wenn du also über Exmouth hinaus willst, ist der Februar nicht ideal.
- Der Bonus: Für die Route bis Exmouth hatten wir jedoch traumhafte 30 bis 50 Grad und Sonne satt! Das Beste daran: Durch dieses Timing hatten wir im Anschluss auch im Süden perfektes Strandwetter mit strahlend blauem Himmel. Wer extreme Hitze liebt, ist im Februar hier richtig!
Budget-Check: Was kostet der 3-Wochen-Westaustralien Roadtrip?
Damit du planen kannst: Ein typisches Roadhouse-Zimmer oder Motel auf dieser Strecke kostet im Schnitt 150–220 AUD pro Nacht, ein Abendessen im Pub ca. 30–50 AUD. Wobei wir meist Selbstversorger sind und in größeren Supermärkten einkaufen. Preise sind ähnlich wie in Deutschland. Der größte Posten ist der Sprit – rechne im Outback mit deutlich höheren Preisen als in Perth.
Profi-Tipps für die Sicherheit im Outback
Um in Australien sicher ans Ziel zu kommen, hier unsere absoluten Must-haves:
- Telstra SIM-Karte: Vergiss andere Anbieter. Sobald du Perth verlässt, hast du im Outback oft nur noch mit Telstra Netz.
- Offline-Karten (Lebensretter!): Ladet euch noch im WLAN in Perth oder am besten vorher in Deutschland die Google Maps Karte für die komplette Westküste offline herunter! Ohne Offline-Karten seid ihr im Outback oft komplett aufgeschmissen.
- Wichtige Apps: Lade dir WikiCamps (für Stellplätze/Unterkünfte) und FuelMap (für die nächsten Tankstellen) herunter.
- Dämmerung meiden: Fahr niemals nachts oder in der Dämmerung! Die Gefahr von Kollisionen mit Kängurus ist extrem hoch.
Perth: Ankommen in der einsamsten Metropole der Welt
Perth ist eine ganz besondere Stadt. Es ist die entlegenste Großstadt der Erde, aber davon merkst du nichts, außer einer extremen Gelassenheit. Die Atmosphäre wird dich sofort einfangen! 🌇
Mein Tipp: Nutz die ersten zwei Tage, um den Jetlag zu verarbeiten, wichtige Erledigungen zu machen (Telstra SIM Karte kaufen & einrichten lassen, Mietwagen abholen, Einkäufe) und die Stadt zu erkunden. Danach kannst du die Umgebung erkunden und einen Tag in Rottnest Island mit seinen Quokkas verbringen.
Das solltest du in und um Perth erleben:
- Heirisson Island: Die ersten Kängurus kannst du schon mitten in der City sehen. Ein kleiner Spaziergang auf dieser Insel ist der perfekte Start.
👉 Hier geht’s zum Perth & Heirisson Island Guide.🦘



Rottnest Island & die süßen Quokkas
Ein absolutes Muss für jeden Quokka-Fan! Die autofreie Insel vor Perth lässt sich herrlich mit dem Fahrrad oder Bus erkunden und ist die weltberühmte Heimat der dauerlächelnden Beuteltiere. Uns ist der Abschied von den kleinen süßen Quokkas unglaublich schwergefallen. Darum hat Dani vermutlich zum Abschied sogar ein Bussi bekommen! 😀 🦘
👉 Erfahre alles über die Beuteltiere in unserem großen Quokka-Steckbrief
👉 Lies hier unsere persönliche Story: Das unvergessliche Quokka-Bussi auf Rottnest Island zum Abschied
(Wichtig: Immer ausreichend Abstand halten, niemals füttern oder anfassen!)

Fremantle: Historischer Charme, Streetart & bunte Container
Wenn du in Perth bist, fahr unbedingt rüber in die charmante Hafenstadt „Freo“! Bei einem gemütlichen Spaziergang durch den viktorianischen Ortskern erwarten dich die lebendigen Fremantle Markets, das geschichtsträchtige Round House und entspannte Momente am Bathers Beach sowie im schattigen Esplanade Park direkt am großen Tourist Wheel. Für Fotofans gibt es an jeder Ecke faszinierende Streetart und das ikonische Fotomotiv der gigantischen, knallbunten Rainbow Sea Containers zu entdecken! 🌈 📸
👉 Lies hier unseren ausführlichen Fremantle-Guide mit allen Fotospots & Tipps

Die Giants of Mandurah: Versteckte Holzriesen in der Natur 🌲🥾
Südlich von Perth wartet ein ganz besonderes Outdoor-Abenteuer: die faszinierenden Giants of Mandurah. Die riesigen, liebevoll aus recyceltem Holz gebauten Skulpturen des dänischen Künstlers Thomas Dambo liegen versteckt in den Wäldern, Feuchtgebieten und an Stränden der Region. Die Suche nach den Riesen verbindet leichte Wanderungen mit einer echten Schatzsuche mitten in der westaustralischen Natur.
👉 Lies hier unseren Erlebnisbericht & alle Tipps zur Suche nach den Giants of Mandurah

Scarborough Beach & Sunset Market: Sonnenuntergang & Beachvibes pur
Bevor ihr euch endgültig in die Einsamkeit des Nordens stürzt, verbringt den ersten Abend unbedingt am Strand! Wir haben uns für den weitläufigen Scarborough Beach entschieden – für uns der perfekte Ort zum Ankommen, Meeresluft schnuppern und Akklimatisieren.
Unser Insider-Tipp: Wenn du im australischen Sommer unterwegs bist, plane deinen Roadtrip-Start unbedingt so, dass du an einem Donnerstagabend in Scarborough bist. Dann verwandelt sich die Strandpromenade beim legendären Scarborough Sunset Market in eine bunte Open-Air-Kulisse aus köstlichem weltweitem Streetfood, Live-Musik und entspannter Festival-Stimmung direkt am Indischen Ozean! 🌅✨
Bevor der Motor startet…
Nach zwei Tagen City-Life wirst du vermutlich schon ungeduldig mit den Hufen scharren. Aber bevor es in die Einsamkeit geht, steht die Pflicht an:
- Mietwagen abholen (Check!) 🚙
- SIM-Karte besorgen (Wichtig für die Sicherheit!) 📱
- Vorräte aufstocken – und zwar massenweise Wasser (mindestens 20 Liter pro Person als Backup)! 💧
Übrigens: In Australien herrscht Linksverkehr! Man gewöhnt sich zwar schnell daran, aber besonders am ersten Tag solltet ihr beim Abbiegen und im Kreisverkehr hochkonzentriert sein.
Und dann? Dann heißt es: Abfahrt! 🚙 🙌
Etappe 1: Perth bis Kalbarri – Von weißen Dünen zum pinken See
Der Motor läuft, das Abenteuer beginnt! Sobald du den Großraum Perth verlassen hast, spürst du sofort: Jetzt bist du im wahren Westaustralien. Auf dem Weg nach Norden wartet der Indian Ocean Drive mit spektakulären Ausblicken und den ersten echten Highlights.
Weißer Sand und mystische Steine
Unser erster Stopp führte uns nach Lancelin. Die riesigen,schneeweißen Sanddünen sind ein absolutes Muss für jeden Adrenalin-Junkie. Du kannst dir im Ort ein Board mieten und die Dünen runtersausen – ein riesiger Spaß! Aber auch ohne Sandboarding ein absolut toller Ort und wunderschön zum Sonnenuntergang!
Allradfahrer können hier sogar über den weißen Sand fahren, es gibt eine extra Piste. Wenn du mit einem normalen Mietwagen oder Camper unterwegs bist, kannst du vorne am Parkplatz dein Auto/Camper parken und zu Fuß die Dünen erkunden.
👉 Hier findest du alle Tipps für die Lancelin Sanddünen.

Nur ein kurzes Stück weiter wartet eine völlig andere Welt: Der Nambung Nationalpark. Die Pinnacles – tausende Kalksteinsäulen, die aus dem gelben Wüstensand ragen – sehen aus wie eine Kulisse aus einem Science-Fiction-Film. Besonders zum Sonnenuntergang ist die Stimmung hier magisch.
👉 Lies hier mehr über unseren Besuch bei den Pinnacles im Nambung Nationalpark.

Ein Traum in Pink: Der Pink Lake Hutt Lagoon
Bevor wir Kalbarri erreichten, stand ein ganz besonderes Naturwunder auf dem Plan: Die Hutt Lagoon. Dieser Pink Lake leuchtet je nach Sonnenstand in den krassesten Rosa-Tönen, die man sich vorstellen kann. Man glaubt es erst, wenn man davor steht!
👉 Alle Infos zum Farbspektakel gibt’s hier: Pink Lake – Hutt Lagoon.

Kalbarri Nationalpark: Spektakuläre Canyons & Skywalk
In Kalbarri selbst solltest du dir definitiv Zeit nehmen. Wir waren völlig beeindruckt von der Mischung aus rauer Küste und den tiefen roten Schluchten im Inland. Das berühmte Nature’s Window bietet den perfekten Rahmen für ein Foto, aber der neue Kalbarri Skywalk setzt dem Ganzen die Krone auf – die Aussicht von dort oben ist einfach nur schwindelerregend schön!
👉 Kängurus, Pelikane und Küstenzauber: Verpasse nicht unsere Kalbarri Highlights.
👉 Schwindelfrei? Hier findest du alle Infos zum Kalbarri Skywalk.
👉 Den perfekten Blick durch das Fenster zur Natur gibts hier: Nature’s Window.

Etappe 2: Shark Bay – Wo die rote Wüste den Ozean küsst
Nach den Schluchten von Kalbarri wird die Landschaft weiter und wilder. Die Distanzen zwischen den Tankstellen werden größer – ein untrügliches Zeichen dafür, dass du im echten Outback ankommst.
Der legendäre Zwischenstopp: Billabong Roadhouse
Wer den Highway nach Norden fährt, kommt an ihm nicht vorbei: dem Billabong Roadhouse. Es ist viel mehr als nur eine Tankstelle. Es ist der Ort, an dem man den Staub der Straße abschüttelt, den Tank randvoll macht und sich bei einem kühlen Drink auf das nächste Abenteuer einstellt.

Faszinierender Mini-Drache im Outback: Der Dornteufel und unsere Rettung am Highway
Die roten Sandpisten und heißen Asphaltschneisen im Outback sind das Revier des faszinierenden Dornteufels (Thorny Devil). Diese stacheligen Mini-Drachen sehen zwar irre gefährlich aus, sind allerdings völlig harmlos. Um im trockenen Outback an Wasser zu kommen und zu trinken, haben sie eine irre Methode entwickelt: Sie leiten Tauwasser über feine Rillen in ihren Schuppen direkt zu den Mundwinkeln. Auf einem unserer Roadtrips durften wir sogar einen kleinen Dornteufel in freier Wildbahn sehen und ihn mitten von der Fahrbahn retten!
👉 Spannende Fakten: Zum großen Dornteufel-Steckbrief & unsere Rettung im Outback
Wildlife-Tipp: Australiens bunte Kakadus
Haltet an den Roadhouses und in den Bäumen rund um Kalbarri und Exmouth die Augen offen: Hier begegnet ihr lautstarken Rosakakadus sowie Nacktaugenkakadus und in Queensland leben die seltenen Rotschwanz-Rabenkakadus. Wer in New South Wales und Victoria unterwegs ist, begegnet häufig der wohl bekanntesten Kakadu-Art, dem weißen Gelbhaubenkakadu.
👉 Alle 14 Arten im Überblick: Entdecke unseren großen Kakadu-Guide für Australien
Ein Weltnaturerbe voller Wunder: Shark Bay
Kurz darauf erreichst du die Shark Bay Area. Hier treffen zwei Welten aufeinander: leuchtend rote Erde und kristallblaues Wasser. Hamelin Pool & Shell Beach: Wir haben uns die uralten Stromatolithen angesehen (lebende Fossilien!) und sind über den Shell Beach gelaufen – ein Strand, der tatsächlich nur aus winzigen, weißen Muscheln besteht. Ein irres Gefühl unter den Füßen! 👉 Unsere Highlights in der Bucht: Shark Bay – Muscheln & Fossilien.
👉 Hier gibt es mehr Details zum schneeweißen Shell Beach. 🐚

Das Highlight für Allrad-Fans: Francois Peron Nationalpark
Wenn du einen 4×4 hast (oder wie wir ein Upgrade bekommen hast 😉), dann ist der Francois Peron NP dein Spielplatz. Die Fahrt durch den roten Sand bis zur türkisen Big Lagoon war eines der absoluten Highlights unseres gesamten Roadtrips. Der Kontrast zwischen dem Rostrot der Dünen und dem Türkis des Wassers ist kaum in Worte zu fassen.
👉 Schnall dich an für unseren Offroad-Bericht: Francois Peron Nationalpark & Big Lagoon.


Unser magischer Moment in Monkey Mia: Delfine hautnah am Strand
Keine Reise in diese Ecke wäre komplett ohne einen Besuch bei den berühmten Delfinen von Monkey Mia. Während die meisten Touristen morgens zur offiziellen Fütterung strömen, hatten wir unser ganz persönliches Highlight am Nachmittag: Wir konnten die wilden Delfine ganz entspannt und fast alleine direkt am Ufer beobachten. Ein Moment, der unter die Haut geht!
👉 Lies hier unsere Tipps für Delfin-Begegnungen in Monkey Mia ohne große Menschenmassen. 🐬
Psssst: Es gibt nicht nur Delfine in Monkey Mia – mehr auf unserem Blogartikel! 🤫✨ 😀

Etappe 3: Carnarvon bis Exmouth – Kakteen, Schildkröten & Ningaloo Reef
Auf dem letzten Teilstück Richtung Norden ändert sich die Vegetation erneut. Es wird subtropischer, die Luft feuchter und das Ziel – das weltberühmte Ningaloo Reef – rückt in greifbare Nähe.
Carnarvon: Von Bananenplantagen zum berühmten Kakteengarten 🌵🍌
Carnarvon ist eine kleine Oase und ein perfekter Fotostopp um sich die Beine auf der langen Fahrt etwas zu vertreten. Hier wachsen nicht nur köstliche Bananen, sondern es gibt auch einen Ort, der auf keinem Instagram-Account fehlen darf: den berühmten Kakteengarten. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese riesigen Gewächse in der australischen Sonne gedeihen.
👉 Schau dir hier unsere Fotos und Tipps zum Kakteengarten in Carnarvon an. 🌵

Funfact: Wusstest du, dass Carnarvon für die NASA ein extrem wichtiger Ort war? Die dortige Station hielt den letzten Kontakt zu den Astronauten der Apollo-Missionen, bevor sie endgültig die Erde verließen. Noch heute kannst du die riesige Satellitenschüssel sehen und im Space and Technology Museum tief in diese Geschichte eintauchen! 🚀🛰️
Das große Finale: Exmouth & das Ningaloo Reef
Nach einer langen Fahrt durch das weite Land erreichst du schließlich Exmouth. Das ist der Ort, an dem du wirklich direkt vom Strand aus mit Schildkröten und bunten Fischen schnorcheln kannst.
Wir haben hier live miterlebt, wie Delfine im knietiefen Wasser gejagt haben, und echt den Schock unseres Lebens bekommen, als sie plötzlich auf uns zugeschossen kamen! 😀 Das Ningaloo Reef steht dem Great Barrier Reef absolut in nichts nach – im Gegenteil: Es ist viel ursprünglicher und man muss nicht erst stundenlang mit dem Boot rausfahren.
Ein weiterer absoluter Gänsehaut-Moment unserer Reise war der Besuch im Cape Range Nationalpark. Wir hatten das unglaubliche Glück, Schildkrötenbabys beim Schlüpfen und ihrem Weg ins Meer zu beobachten. Und als ob das nicht genug wäre, haben wir sogar Muttertiere beim Eierlegen gesehen! Ein Erlebnis, das wir niemals vergessen werden. 🤿🪸🐠

Unser 21-Tage Zeitplan im Überblick
21 Tage klingen viel, aber bei den Distanzen in Westaustralien verfliegt die Zeit!
Drei Wochen sind daher das Minimum für diese Strecke. Wer mehr Zeit hat, kann die Tour natürlich wesentlich langsamer bereisen. Aber in drei Wochen kannst du in Australien schon unfassbar viel erleben. Lass dich also nicht davon abhalten, weil du vielleicht nicht mehr Urlaubstage hast.
Damit du aber nicht nur im Auto sitzt, haben wir die Route so aufgeteilt, dass genug Zeit für die Highlights bleibt. Insgesamt legst du auf diesem Loop ca. 2.800 bis 3.000 Kilometer zurück.
- Tag 1–3: Perth & Umgebung (Ankommen, Jetlag bekämpfen, Erledigungen, Auto abholen, Ausflug nach Rottnest Island & Fremantle)
- Tag 4–5: Die Coral Coast beginnt (Lancelin, Pinnacles und Fahrt bis Kalbarri | ca. 200 km)
- Tag 6–8: Kalbarri Nationalpark (2 Tage einplanen für die Küste, den Skywalk und Nature’s Window | ca. 400 km)
- Tag 9–10: Auf dem Weg nach Shark Bay (Zwischenstopp am Billabong Roadhouse & Shell Beach | ca. 400 km)
- Tag 11–14: Shark Bay & Francois Peron NP (Mindestens 2 volle Tage für den Francois Peron NP und einen Morgen für Monkey Mia)
- Tag 15: Carnarvon (Boxenstopp, Kakteengarten und Vorräte auffüllen | ca. 330 km)
- Tag 16–19: Exmouth & Cape Range Nationalpark (Das Highlight! Viel Zeit zum Schnorcheln und für die Schildkröten | ca. 370 km)
- Tag 20–21: Der Rückweg (Lange Fahrtage zurück nach Perth und Abgabe des Mietwagens)
* Wichtiger Hinweis für lange Fahrtage: Da man wegen der Kängurus in der Dämmerung nicht fahren sollte, bleiben pro Tag nur etwa 8 bis 9 Stunden sicheres Tageslicht. Davon fallen locker 6 bis 7 Stunden auf reine Fahrzeit. Rechnet man die dringend nötigen Pausen dazu, kommen schnell noch einmal 1,5 bis 2 Stunden obendrauf.
Unser Tipp: Fahrt an solchen Tagen unbedingt direkt nach Sonnenaufgang (oft schon gegen 6 Uhr morgens) los! Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Straßen sind noch leer, es ist nicht so extrem heiß und ihr seid garantiert noch im Hellen am Ziel.
Achtung: 1.250 km in zwei Tagen bedeuten extrem lange Fahrtage. Wechselt euch beim Fahren oft ab und startet wirklich früh, damit ihr vor der gefährlichen Abenddämmerung sicher ankommt!
Spar-Tipp: Wer Geld sparen will, bei dem sollten Anmietung und Abgabe die gleiche Mietwagenstation sein (Einwegmieten sind teuer!).
Lebensmittel in größeren Supermärkten kaufen: Auf der Strecke gibt es viele Orte, die nur kleine, teure Tante Emma Läden haben. Dort haben wir uns meist nur frisches Obst und Erfrischungen geholt. Konserven, Tütensuppen und Wasser haben wir bei Coles oder Woolworths aufgestockt.
FAQ: Häufige Fragen zum Westaustralien Roadtrip
Klick einfach auf das Plus neben der Frage, um unsere Antwort aufzuklappen. 💡
Die reine Fahrstrecke von Perth nach Exmouth beträgt auf direktem Weg über den North West Coastal Highway ca. 1.250 Kilometer. Da man auf einem echten Roadtrip jedoch die schönsten Abstecher mitnimmt (wie Lancelin Sanddünen, Pinnacles, Kalbarri Canyons, Shark Bay und Francois Peron Nationalpark), summiert sich der gesamte Loop (Hin- und Rückweg) auf etwa 2.800 bis 3.200 Kilometer.
Ja, entlang des Indian Ocean Drive und des North West Coastal Highways gibt es in regelmäßigen Abständen Küstenorte und gut ausgestattete Roadhouses (wie das Billabong Roadhouse oder Overlander Roadhouse). Unsere goldene Outback-Regel lautet dennoch: Nutze jede Gelegenheit zum Tanken, sobald der Tank nur noch halb voll ist, und lade dir vorab die App „FuelMap Australia“ herunter, um aktuelle Spritpreise und Abstände im Blick zu behalten.⛽
Ja, für das Mieten und Führen eines Fahrzeugs in Australien benötigst du zwingend einen Internationalen Führerschein in Kombination mit deinem nationalen (deutschen, österreichischen oder Schweizer) Führerschein im Scheckkartenformat. Der internationale Führerschein ist ein reines Übersetzungsdokument und gilt nur zusammen mit dem Original. 🚓
Nein, für die meisten Haupt-Highlights wie die Pinnacles, die Hutt Lagoon, den Kalbarri Nationalpark, Shell Beach, Monkey Mia und das Ningaloo Reef reicht ein normaler PKW oder Campervan völlig aus, da die Straßen durchgehend asphaltiert sind. Ein echter 4×4-Allrad ist nur dann zwingend erforderlich, wenn du Tiefsandpisten wie im Francois Peron Nationalpark befahren oder abgelegene Sandtracks ansteuern möchtest. 🚙
Die besten Reisemonate mit angenehmen Temperaturen (24 bis 32 °C) und wenig Niederschlag sind April bis Oktober. ☀️🚐
Von März bis August hast du am Ningaloo Reef zudem die beste Chance, mit Walhaien zu schnorcheln. 🐋
Wer das Schlüpfen der Meeresschildkröten miterleben möchte, reist zwischen Dezember und März, muss sich dann aber auf extreme Sommerhitze bis zu 50 °C einstellen. 🐢
Wanderungen sind bei 50 Grad lebensgefährlich, plant eure Reise bitte nach euren Bedürfnissen aber unterschätzt nicht die Hitze im australischen Sommer! 🥵
In den größeren Ortschaften und an fast allen Roadhouses hast du zuverlässigen Empfang. Auf den langen Highway-Abschnitten dazwischen gibt es jedoch regelmäßig Funklöcher über viele Kilometer. Wir empfehlen dringend eine SIM-Karte oder eSIM im Telstra-Netz (beste Netzabdeckung im Outback) sowie das Vorab-Herunterladen von Offline-Karten bei Google Maps.
Für zwei Personen mit Mietwagen, Motel-/Roadhouse-Übernachtungen und Selbstversorgung solltet ihr im Schnitt mit ca. 120 bis 180 Euro pro Tag (ohne internationale Flüge) kalkulieren. Die größten Posten sind der Mietwagen/Campervan, der Sprit an entlegenen Roadhouses und optionale Wildlife-Touren (wie z. B. Schnorcheltouren mit Walhaien oder Mantarochen am Ningaloo Reef).
Sobald die Sonne untergeht, werden Kängurus, Emus und frei laufende Rinder aktiv und ziehen zur Futtersuche an den Straßenrand oder auf den noch warmen Asphalt. Das Risiko von Wildunfällen ist extrem hoch. Zudem greift bei fast allen Mietwagenanbietern in Australien der Versicherungsschutz bei Nachtfahrten außerhalb von Städten nicht.
Gerade in den wärmeren Monaten (vor allem im Frühling und Sommer) und im Landesinneren (z. B. in den Schluchten des Kalbarri Nationalparks oder an den Pinnacles) können die australischen Buschfliegen (Bush Flies) extrem aufdringlich werden. Sie stechen zwar nicht, fliegen aber gezielt Augen, Nase und Mund an. Ein einfaches Kopf-Fliegennetz für ein paar Dollar über dem Sonnenhut ist bei Wanderungen ein echter Lebensretter für die Nerven. Wir sagen immer: Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben. Die paar Dollar sind unserer Meinung nach wirklich bestens investiert. 🪰
Du kannst Maske, Schnorchel und Flossen problemlos in Küstenorten wie Kalbarri, Coral Bay und Exmouth in der Hauptreisezeit tageweise ausleihen.
Da das Ningaloo Reef jedoch direkt am Strand beginnt und du an Spots wie der Turquoise Bay oder Oyster Stacks spontan ins Wasser springen kannst, lohnt es sich finanziell und zeitlich enorm, ein eigenes, gut sitzendes Schnorchelset direkt von zu Hause mitzubringen.
Außerdem hatten wir Pech im Februar, es gab schlichtweg keine Schnorchelsets zu leihen, weil wir außerhalb der Hauptsaison reisten.
Wenn du in deinem Gepäck keinen Platz hast und nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ein Schnorchelset kaufen willst, dann können wir dir empfehlen, es gleich beim Start deines Roadtrips in Perth und Umgebung zu kaufen.
Hier hast du die größten Chancen auf ein vernünftiges Schnorchelequipment. An den kleinen Küstenorten gibt es keine großen Läden und mit viel Glück gibt es vielleicht in einem Tante Emma Laden ein einzelnes Schnorchelset zu einem deutlich höheren Preis zu kaufen.

Und jetzt viel Spaß bei der Planung für den Roadtrip deines Lebens! Enjoy the ride! 🚐💨👋
Wichtiger Hinweis zur Vorbereitung 🌍
Um möglichst aktuelle Infos zu Einreisebedingungen (Visum) oder extremen Wetterereignissen zu erhalten, empfehlen wir dir, vorab immer die aktuellen Sicherheitshinweise auf der offiziellen Seite des Auswärtigen Amtes zu checken.
Lust auf mehr Australien? 🚐
Du willst direkt weiterplanen und auch den wilden Süden Westaustraliens erkunden? Dann haben wir gute Neuigkeiten für dich:
- Die komplette Route: Lies hier unseren ultimativen 3-Wochen-Roadtrip-Guide für die Süd-Route von Perth bis Esperance! Jetzt online! ✨
- Träumen erlaubt: Bitte Flipflops 🩴 und Badesachen 🩱 einpacken und los gehts:
👉 Entdecke hier die 15 schönsten Strände von Albany bis Esperance 🏖️🌊
Lust auf noch mehr faszinierende Tierwelt in Down Under?
Australiens Tierwelt hört an der Westküste natürlich nicht auf! 🦘🌿 Wenn du neben Quokkas und Wüstenbewohnern auch die anderen Tiere der verschiedenen Bundesstaaten erkunden willst, schau dir unbedingt unsere weiteren Wildlife-Guides an:
- Tropischer Norden (Queensland): Mitten im uralten Daintree-Regenwald sind wir auf die Suche nach dem seltenen Urzeit-Riesen gegangen: 👉 Zum großen Kasuar-Steckbrief: Australiens faszinierender Urzeit-Vogel im Porträt
- Der grüne Südosten (Victoria & NSW): Triff die putzigen Beuteltiere in freier Wildbahn: 👉 Wombats in Australien: Steckbrief & die besten Beobachtungs-Spots
- Vogelparadies Down Under: Entdecke alle Arten der bunten Charakterköpfe: 👉 Kakadu-Steckbrief: Australiens schlaue Clowns – Alle 14 Arten, Verhalten & Wildlife-Spots
Lass uns in Kontakt bleiben! 💌
Folge uns auf Instagram, um immer die neuesten Reiseupdates von uns zu erhalten. Wir planen nämlich bereits die nächste große Reise! ✈️🌍
Wir wünschen dir eine unvergessliche Zeit und magische Momente auf deinem Westaustralien Roadtrip! 🇦🇺✨
Hast du noch konkrete Fragen zur Route von Perth nach Exmouth, den Nationalparks oder unserem Allrad-Mietwagen-Upgrade? Oder planst du gerade deinen eigenen Roadtrip und brauchst noch einen Insidertipp?
Schreib uns deine Fragen, Erfahrungen oder dein Feedback super gerne unten in die Kommentare – wir freuen uns riesig über deine Nachricht und antworten dir ganz schnell! 💬👇

